Ich bin ja eine getarnte Blondine gewesen die letzten 15 Jahre. Solange schon färbe ich meine Haare. Zuerst war es ein unauffälliges Dunkelblond, das immer brauner wurde, schließlich ins Rotbraune mit Lilastich überging, dann, als derart irgendwierötliche Haare sogar von junggebliebenen Hausfrauen getragen wurde, ließ ich den Rotstich weg und verlegte mich auf den Schneewittchenlook.
Seit einem kleinen, eigentlich unfreiwilligen Abstecher ins Kupferblonde zum Gefallen einer Bekannten, die an mir ihre Färbekünste für ihre Friseurausbildung beweisen mußte, hängt mir ein Gedanke im Kopf: Was ist eigentlich meine Naturfarbe? Ich weiß das nämlich gar nicht mehr. Jaja, sowas gibt es. Weizenblond als Kind sind viele, aber was wäre jetzt meine Farbe?
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Nuja. Koboldorange trifft es doch ganz gut. Scheckigfleckig war es außerdem. 5 Jahre Färben müssen ja auch erst einmal rückgängig gemacht werden.
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Das war dann die Farbe “Bustarn”: Damit hätte ich mich hier in Berlin vor einen großen gelben BVG-Bus stellen können und wäre gar nicht mehr zu sehen gewesen.
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Nun weiß ich zwar immer noch nicht, wie meine Haare eigentlich aussehen würden, ließe ich sie unbehandelt wachsen und gedeihen, was ich jetzt aber weiß, ist, daß meine Kopfhaut ein ebenbürtiges Äquivalent zum berühmten Kuhmagen ist. Zweimal Blondieren und dann noch einmal Färben innerhalb eines Tages muß so eine Kopfhaut schließlich auch erstmal mitmachen.
Danke Kopfhaut!
(Ergebnisse des heutabendlichen Nachfärbens müssen bis zum nächsten Fototermin bei Tageslicht, also morgen, warten. Bitte gedulden Sie sich.)
wie, noch kein einziger Schamhaarwitz in den Kommentaren?
Kommentar von christoph am 7. April 2010 um 11:12 | Link
eigentlich mochte ich meine haare immer ganz gerne finde sie aber irgendwie langweilig deswegen habe ich mir uberlegt sie evlt auf einen schulterkurzen bob ohne pony zu schneiden.
Kommentar von Mon am 4. Februar 2011 um 20:49 | Link
wie, noch kein einziger Schamhaarwitz in den Kommentaren?
+1
Kommentar von Octavius Innes am 18. Februar 2011 um 14:43 | Link